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am 12. April

GRÜNE Burgenland, Wien und Niederösterreich zur Breitspurbahn

Wolfgang Spitzmüller - Die geplante Führung der Breitspurbahn bis Parndorf, ist ein riesiges Infrastruktur-Projekt. Massive Auswirkungen auf die gesamte Region Wien/Niederösterreich/Burgenland sind wohl unumgänglich. So soll das gesamte Areal bis zu 200 Hektar groß sein und es geht um etwa 22 Millionen Tonnen pro Jahr an Güterumschlag. Der LKW-Verkehr würde massiv zunehmen.

Deshalb haben sich die GRÜNEN Wien, Niederösterreich und Burgenland zusammengesetzt und zahlreiche Fragen formuliert. Diese Fragen stellten sie zum Teil heute gemeinsam bei der Pressekonferenz am Wiener Hauptbahnhof und werden sie in den Landtagen, bzw. in Wien innerhalb der Stadtregierung stellen.

„Selbstverständlich sind wir GRÜNE für den Güterverkehr auf der Schiene, für uns stellt sich nur die Frage, ob die Regierungsmitglieder die bisher alle diesem gigantischen Projekt ihre Zustimmung gaben, sich über die Auswirkungen auf die Region im klaren sind.“
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordneter

Für die GRÜNEN stellen sich unter anderem folgende Fragen:

  • Mit welcher Zunahme des Schwerverkehrs auf der Straße ist zu rechnen?
  • Wie stark müssen Schienen und Straßen ab Parndorf ausgebaut werden?
  • Was bedeutet das für die AnrainerInnen? Lärm, Verkehr, ….
  • Das Burgenland ist nach wie vor Feinstaub-Sanierungsgebiet, welche Auswirkungen sind dadurch zu erwarten?
  • Was bedeutet das für Natur und Umwelt, insbesondere den Nationalpark Neusiedlersee, aber auch den Nationalpark Donauauen?
  • Welche Auswirkungen hat das Projekt auf das Europaschutzgebiet (Natura2000) auf der Parndorfer Platte?
  • Welche Auswirkungen sind auf den Tourismus zu erwarten?
  • Mit welchen Auswirkungen ist geopolitisch aus heutiger Sicht zu rechnen?
  • Welche Auswirkungen hat das Projekt für die Klimakatastrophe? Wie wird sich der CO2-Ausstoß sowohl regional als auch global dadurch verändern?

Forderung

„Derartige Großprojekte bieten immer einerseits Chancen, allerdings auch Gefahren. Unserer Meinung nach hat die Bundesregierung hier ihre Hausaufgaben nicht ausreichend gemacht,“ So Spitzmüller. Er fordert, dass Länder und Bund diese Fragen beantworten, sodass die Auswirkungen öffentlich diskutiert werden können und für die Bevölkerung klar ist womit sie zukünftig rechnen müssen

Foto, von links nach rechts: LAbg. Rüdiger Maresch (Wien), Landessprecherin und LAbg. Helga Krismer (NÖ) und LAbg. Wolfgang Spitzmüller, danach die beiden Gemeinderäte Roman Kral (Bruck/Leitha) und Gerhard Mölk (Bruckneudorf).