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am 4. Oktober

GRÜNE fordern ein landesweites Tierschutz-Konzept

Wolfgang Spitzmüller - Die GRÜNEN Burgenland kritisieren einmal mehr, dass das Land einen wesentlichen Teil der Tierschutzarbeit ehrenamtlichen Vereinen überlässt und fordern ein landesweites Tierschutzkonzept.

Der erste Schritt der Errichtung des Tierschutzhauses "Sonnenhof" war ein wichtiger. Nun gilt es jene Vereine, die ihren Teil der Tierschutzarbeit erledigen zu unterstützen und damit das gesamte Burgenland abzudecken.

Dafür braucht es ein flächendeckendes Tierschutz-Konzept für das Burgenland. Tierschutz gehört professionell in den Regionen verankert und kann nicht von einem Landestierheim im Norden alleine bewältigt werden.​

„Es gibt zahlreiche Vereine, die eigentlich für das Land Tierschutzarbeit machen, dafür aber höchstens einen netten Tierschutzpreis bekommen, das ist zu wenig.“
Wolfgang Spitzmüller, Landtagsabgeordneter

Die GRÜNEN fordern ein burgenländisches Tierschutzkonzept und legen dafür einen
5-Punkte-Plan vor:

• Definition des Ziels der Tierschutzarbeit im Burgenland

• Beschreibung von Qualitätskriterien für Tierschutzarbeit

• Sicherstellung der Einbeziehung derTierschutzvereine in die landesweite Tierschutzarbeit

• Richtlinien zur Förderungen von Tierschutzvereinen

• regionale Tierschutz-Anlaufstellen für alle Burgenländer*innen


Ein weiteres Landes-Tierschutzhaus im Süden macht keinen Sinn. Bestehende Vereine leisten hervorragende Arbeit, sind flexibel und zuverlässig, sind aber finanziell nur durch freiwillige Spenden abgesichert. Eine Unterstützung wäre auch eine wichtige Wertschätzung ihrer Arbeit.