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am 24. Oktober

Tierschutzmonat Oktober

Wolfgang Spitzmüller - Der 4. Oktober war auch heuer wieder der Welttierschutztag. Wir haben den ganzen Oktober, mittels Aktionen und politischen Initiativen, zum Tierschutz-Schwerpunktmonat gemacht. Hier unser Bericht dazu:

                            1) burgenlandweites Tierschutzkonzept

Für die Landtagsitzung im November wurde ein Antrag auf Fassung eines burgenlandweiten Tierschutzkonzeptes erarbeitet und eingebracht. Die GRÜNEN Burgenland setzen sich für eine Basisförderung für Tierschutzvereine ein, die im Land wesentliche Tierschutzarbeit machen. Zur Zeit erhält nur das Landestierheim Sonnenhof Geld vom Land, die übrige wichtige Tierschutzarbeit wird ehrenamtlichen Vereinen überlassen, die zumeist keine Förderungen bekommen.

Unser ​5-Punkte-Plan umfasst:

  • Definition des Ziels der Tierschutzarbeit im Burgenland
  • Beschreibungvon Qualitätskriterien für Tierschutzarbeit
  • Sicherstellungder Einbeziehung der Tierschutzvereine in die landesweite
    Tierschutzarbeit
  • Richtlinien zur Förderungen von Tierschutzvereinen
  • regionale Tierschutz-Anlaufstellen für alle Burgenländer*innen

Den Antrag dazu findet man hier.

                                               2) Besuch von Tierheimen                                                  

                                               am Beispiel Parndorf                                           

Während eines Besuchs des Tierheim Parndorfs durch unseren Landtagsabgeordneten Wolfgang Spitzmüller wurde klar, wie wichtig Tierschutz auch für den Naturschutz ist. So werden auch Wildvögel wie zB. Störche und Greifvögel aufgenommen und nach ihrer Genesung etwa nach ​Stürzen wieder ausgewildert. Zur Zeit kommen allerdings vor allem Igel ins Tierheim. Bis zu 200 Igeln, die zu wenig Gewicht für einen Winterschlaf haben​, überwintern dann hier. Aktuell sind es ca. 80 Tiere.


Bei der Übergabe von Igelfutter mit Dr.in Claudia Herka, der Leiterin des Tiermheimes Parndorf.
              3) Pressekonferenz mit dem Verein gegen Tierfabriken

Am 9. Oktober gab es eine gemeinsame Pressekonferenz von Martin Balluch (Verein gegen Tierfabriken) und unserem Abgeordneten Wolfgang Spitzmüller. Thema war das Aussetzen von Zuchtenten an der Leitha bei Zurndorf. Über tausend Zuchtenten werden dort Jahr für Jahr lediglich zum Abknallen ausgesetzt. Ein paar Wochen werden sie in Volieren und im Freiland gefüttert um sie danach mit Hunden aufzujagen und mit Schrot abzuballern. Möglicherweise werden die Tiere danach gar nicht gegessen, da sie meist mit Schrotkugeln durchsät sind. Die GRÜNEN werden sich dafür einsetzen, dass diese unsägliche Praktik im Jahr 2019 unterbunden wird. Es widerspricht:

  • dem Naturschutz (Futter und Kot der Tiere),
  • dem Jagdgesetz (weibliche Tiere dürfen im Jahr in dem sie ausgesetzt werden, nicht geschossen werden),
  • sowie jeglicher Moral und Ethik


Martin Balluch und Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller bei der Pressekonferenz zur Enten"jagd".
                                              4) Tierschutz-Volksbegehren

Mitte Oktober gab es zwei Treffen mit dem Tierschutzaktivsten Sebastian Bohrn Mena,
betreffend eines Tierschutz-Volksbegehrens. Dieses soll im kommenden Frühjahr starten und sich hauptsächlich auf die Nutztierhaltung beziehen. Beim zweiten Treffen waren auch Interessierte eingeladen, die die Initiative zum Volksbegehren mittragen möchten. Inhaltliche Details sind zur Zeit noch nicht bekannt, sie befinden sich in Ausarbeitung. Die GRÜNEN planen das Begehren zu unterstützen.


GRÜN-Abgeordneter Wolfgang Spitzmüller mit Tierschutzaktivisten Sebastian Bohrn Mena vor dem Landhaus.

Selbstverständlich ist mit dem Ende des Oktobers unser Einsatz für den Tierschutz lange nicht vorbei. Wir bleiben dran, zum Wohle der Tiere und der Menschen. Letztlich ist es für eine Gesellschaft wichtig, wie sie mit den Schwächsten umgeht.

Zuchtenten aktuell:

Dem Verein gegen Tierfabriken (VgT) ist es gelungen Videos zur Jagd auf die oben beschriebenen Zuchtenten zu veröffentlichen. Der Umgang mit verletzten und halbtoten Tieren übertriff den Irrsinn dieser "Jagdpraktik" noch. Enten werden am Kopf gehalten und dabei durch herumwirbeln versucht ihnen den Hals zu brechen. Tote, verletzte und halbtote Tiere werden auf Haufen geworfen - eine Tierquälerei die geahndet werden muss. Landtagsabgeordneter Spitzmüller hat daher eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Eisenstadt eingebracht, wegen Verdacht auf Tierquälerei.

Grausame Jagd auf Zuchtenten

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