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am 16. November

GRÜNE Burgenland beim Weltklimagipfel in Bonn

Regina Petrik - Der Oberwarter Aaron Sterniczky kämpft als Mitglied einer internationalen Expertendelegation bei der UNO-Konferenz für eine radikale Senkung des CO2-Ausstoßes.

Der Weltklimagipfel tagt noch bis 17. November 2017 in Bonn. Obwohl die frühere Nationalratsabgeordnete Christiane Brunner heuer nicht teilnehmen konnte, waren die GRÜNEN Burgenland dennoch vertreten. Der Oberwarter Dr. Aaron Sterniczky, Mitglied im Landesvorstand der Grünen Burgenland, nahm als Teil einer internationalen Delegation, die das Green Economics Institute aus Oxford stellte, am Weltklimagipfel in Bonn teil. Damit leistete der Südburgenländer wichtige Hintergrundarbeit bei der UNO-Konferenz. 

Ziel des Vorhabens: Die vertragliche Zusicherung zu erwirken, den weltweiten CO2-Ausstoß radikal und zeitnah zu senken. Das Expertennetzwerk, dem Sterniczky angehört, verfolgt ambitionierte Ziele.


„Es gilt, die weltweiten Emissionen ab dem Jahr 2022 auf ein Niveau von zwei Tonnen pro Person zu reduzieren. Dieser Richtwert würde es erlauben, die Vereinbarungen des Klimavertrags von Paris Wirklichkeit werden zu lassen. Erfreulicherweise findet unser Vorschlag die Unterstützung mehrerer Regierungen“
Aaron Sterniczky, Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN Burgenland

Die Transformation wirkt mutig ist aber machbar. Der durchschnittliche CO2 Ausstoß pro Person liegt aktuell in Österreich bei über sieben Tonnen jährlich.

„Gerade jetzt, wo im Nationalrat durch das Fehlen der GRÜNEN die beharrliche und leidenschaftliche Stimme für den Klimaschutz im Parlament fehlt, ist es umso wichtiger, dass wir seitens der Landespolitik weiter treibende Kraft bei der CO2-Reduktion sind“, betont Regina Petrik, Landessprecherin der GRÜNEN. „Umso mehr freue ich mich, dass mit Aaron Sterniczky ein in der Sache hochkompetentes Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN mitarbeitet.“


Aaron Sterniczky
Aaron Sterniczky mit dem indischen Ökonomen Prof. Ehtesham Abbasi am Weltklimagipfel in Bonn.