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am 16. Jänner

Grüne Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ kommt auch im Burgenland an

- Nach Neudörfl hat auch der Gemeinderat von Pinkafeld eine Resolution an die österreichische Bundesregierung beschlossen, in der eine vernünftige Lösung für die Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen gefordert wird. Die Gemeinderätin der GRÜNEN, Mirjam Kayer, brachte einen entsprechenden Antrag ein und fand bei SPÖ, ÖVP und NEOS MitstreiterInnen für das Anliegen.

Die GRÜNEN hatten bereits im Mai 2018 einen Antrag im Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wurde, sich bei der Bundesregierung für Ausbildungssicherheit für Lehrlinge in Mangelberufen und die auszubildenden Unternehmen, welche ansonsten keine Lehrlinge hätten, einzusetzen. Dieser Antrag wurde von den anderen Parteien abgelehnt. „In den letzten Monaten hat die Initiative ‚Ausbildung statt Abschiebung‘ über Parteigrenzen hinweg Zustimmung gefunden. Bestärkt durch die Unterstützung des SPÖ-Abgeordneten Kurt Maczek auf Gemeindeebene, werden wir nun einen neuerlichen Versuch im Landtag starten. Es ist schön, wenn sich in dieser Frage auch im Burgenland etwas bewegt. Schließlich geht es um vernünftige Lösungen, an denen wirklich alle gemeinsam arbeiten könnten. Da sollten parteipolitisches Kalkül und ideologische Schranken hintan gestellt werden“, hofft Petrik auf einen Erfolg für die Initiative. Die GRÜNEN werden die Petition auch in anderen Gemeinden einbringen und um Unterstützung werben.​

„Pinkafeld ist nicht nur die Heimatgemeinde von Norbert Hofer, sondern hat auch einen Bürgermeister, der zugleich Landtags­abgeordneter ist. Wenn hier Rudi Anschobers Initiative politische Unterstützung bekommt, dann ist das schon ein echter Durchbruch im Burgenland“
Regina Petrik, Landessprecherin

Hier kann man die Petition unterstützen: ausbildung-statt-abschiebung.at/

Die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“, die vom oberösterreichischen Landesrat Rudi Anschober ins Leben gerufen wurde, will erreichen, dass Asylwerberinnen und Asylwerber nicht von ihrem Arbeits- und Ausbildungsplatz abgeholt und abgeschoben werden und die ermöglicht, eine Lehre auch während des laufenden Asylverfahrens absolvieren zu dürfen. Denn es geht darum, die Herausforderungen Integration und Verringerung des Fachkräftemangels zu meistern. Bislang haben rund 67.000 Personen, 800 Unternehmen und über 100 Gemeinden österreichweit offiziell die Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ unterstützt.​