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am 15. Juli

Meilenstein für Energie­wende: Öko-Energie-Milliarde steht

Die Redaktion - GRÜNER Erfolg: Öko-Energiemilliarde steht - 06.07.2021

Das neue Energie-Ausbau-Gesetz ist ein Game-Changer für die Energiewende und damit im Kampf gegen die Klimakrise. Eine Milliarde Euro pro Jahr nimmt die Klimaschutzministerin für Forschung, ökologische Energie-Infrastruktur und Förderungen in die Hand. Und dieses Geld erzeugt hauptsächlich regionale Wertschöpfung – es bleibt im Land und schafft nachhaltige Arbeitsplätze. Und mit den Energie-Gemeinschaften können nun alle Menschen Teil der Energiewende werden.
"Das macht die Stromerzeugung nicht nur sauberer, sondern auch demokratischer. Bürgerinnen und Bürger können unabhängig von Konzernen in ihrer Gemeinde Energiegemeinschaften gründen und ihren Strom selbst erzeugen, “ist Regina Petrik, Klubobfrau der GRÜNEN im Landtag, überzeugt. 

​Freiflächen-PV-Anlagen nur in Doppelnutzung

Bei den Freiflächen-PV-Anlagen muss mit einem Förderabschlag von 25% gerechnet werden. Es sei denn, die Solarmodule werden so aufgestellt, dass die Fläche auch weiterhin für Landwirtschaft genutzt werden kann. "Wir haben immer gesagt, dass Ökostrom und Landwirtschaft nicht in Konkurrenz zueinander stehen. Mit den bifazialen Kollektoren oder wenn drunter ein Traktor fahren kann, ist eine Doppelnutzung möglich und wird auch voll gefördert", erklärt der GRÜNE Energiesprecher Wolfgang Spitzmüller in Richtung Energie Burgenland.

​Energiegemeinschaften im Detail

  • Sogenannte „Erneuerbare-Energiegemeinschaften“ ermöglichen die gemeinsame Nutzung von lokal produzierter erneuerbarer Energie – in der Nachbarschaft, in der Siedlung oder in der Gemeinde.
  • Die „BürgerInnen-Energiegemeinschaften“ ermöglichen die gemeinsame Nutzung von erneuerbaren Energien auf einem überregionalen Level. Mehrere NutzerInnen können sich zu einer rechnerischen/virtuellen Gemeinschaft zusammenschließen. 

Dieses Modell bietet die Energie Burgenland unter ihrer Schirmherrschaft zwar schon an, aber das EAG macht es möglich, dass AnbieterInnen auch unabhängig des Landesenergiekonzerns auf dem Strommarkt aktiv werden. "Das ist ein großer Schritt hin zu mehr demokratischer Teilhabe und Selbstbestimmung von Bürgerinnen und Bürgern. Und das im Dienste der Energiewende und der Erreichung von Klimaneutralität im Burgenland“, freut sich Regina Petrik.