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am 19. Juli

GRÜNE Oberpullendorf gegen geplante Aufstellung einer PV-Großanlage in Deutschkreutz

Die Redaktion - GRÜNE OP gegen PV auf dem Acker

Die Landesregierung hat bei Deutschkreutz eine Eignungszone für Freiflächen-PV-Anlagen auf 37 Hektar festgelegt. Der Umweltbericht allerdings spricht eine andere Sprache. "Die Hälfte von diesen 37 ha ist schon alleine deswegen nicht geeignet, weil sie zu nahe am Wald und am Frauenbrunnbach liegt. Einerseits wären damit Wildwechsel nicht mehr möglich und andererseits ist das Gebiet wertvoller Lebensraum für viele Wiesenbrüter wie Feldlerche, Wachtel und Kiebitz, der noch dazu auf der roten Liste der gefährdeten Arten steht", stellt Federica Hannel, die stellvertretende Bezirkssprecherin der GRÜNEN Oberpullendorf, fest.
 
Wertvolle Ackerfläche nicht vernichten
Von den verbleibenden ca. 18 ha sind knappe 40% wiederum hochwertige Ackerfläche, die für die regionale Landwirtschaft benötigt werden. Die GRÜNEN verlangen, zuerst die Dächer und bereits versiegelten Flächen zu nutzen, statt den Ackerboden zu vernichten. "Im Gewerbegebiet im Norden sind es 5 ha an Dachfläche, 3 ha kann man am Parkplatz rund um den Bahnhof für Solarstrom nutzen. Diese Flächen sind bereits belastet und man kann dort – weil die Paneele dichter aufgestellt werden können, auch die vierfache Stromleistung erreichen", rechnet Hannel vor.​

Foto v.l.: Federica Hannel, Sabrina Schremser, Gerhard Wohlmuth​