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am 2. September

Energiegemeinschaften ab 2021 fix - GRÜNE Forderung umgesetzt

Die Redaktion - Mit dem neuen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) sollen ab 2021 in Österreich erstmals Energiegemeinschaften von Bürgerinnen und Bürgern sowie KMUs möglich werden.

Damit können in Zukunft Menschen in unterschiedlichen Haushalten in Österreich gemeinsam grünen Strom produzieren und nutzen. Dadurch sparen sie sich Energiekosten, vor allem aber helfen sie dem Klimaschutz und werden selbst aktive Teile der Energiewende. „Damit wird unsere Forderung aus dem Landtagswahlkampf nun bundesweit umgesetzt, freut sich Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller.

„100% grüner Strom bis 2030 ist das Vorhaben der Umweltministerin Gewessler, mit den Energiegemeinschaften wird ein weiterer Meilenstein gesetzt. Lokale EnergieproduzentInnen sichern regionale Wertschöpfung und Klimaschutzmaßnahmen,“ so Spitzmüller.

Als Alternative gibt es auch noch BürgerInnenenergiegemeinschaften. Menschen die in Wohnungen leben können sich damit an beliebigen überregionalen Energie -Gemeinschaften beteiligen.
Mit dem neuen Gesetz muss man kein Energieunternehmen mehr sein. Dies gilt für Gemeinden, Kleinunternehmen, Vereine und private Personen. Eine große Chance für ländliche Gebiete und damit für das ganze Burgenland. „Damit kann günstiger und sauberer Strom produziert und genutzt werden. Geringere Netzkosten und die Befreiung der Energieabgabe für diese Art der Gemeinschaften machen Strom zudem auch günstiger, erklärt Spitzmüller. Viele Vorteile mit einer Maßnahmen also.

Andreas Schneemann, von der EnergieKompassGmBH, aus dem SüdBurgenland bekräftigt das Ziel regionale Energiesysteme zu schaffen. Damit sollen überregionale Netze geschont werden und vor Ort produzierter Strom möglichst intelligent regional verteilt werden, oder auch zu gespeichert und später zu genutzt werden.
„So wird die Energiewende möglich und die Menschen können direkt ein Teil davon sein – der Strom kommt halt nicht einfach nur aus der Steckdose, sondern kann selbst produziert werden,“ freut sich Spitzmüller.