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am 20. August

Erfolg für Klimaschutz: A3 wird nicht zur Grenze verlängert

Die Redaktion - GRÜNER Erfolg für Klimaschutz: A3-Verlängerung vom Tisch

Aufatmen können dank jahrzehntelanger Beharrlichkeit der GRÜNEN nun die Gemeinden entlang der A3 und der B16. Die Evaluierung des Straßenbauprogramms der ASFINAG läuft zwar noch bis Herbst, für die Südostautobahn liegt allerdings bereits jetzt ein Ergebnis vor: Der sogenannte Lückenschluss vom Knoten Eisenstadt bis zur Staatsgrenze nach Klingenbach wird nicht weiter verfolgt. Gemeinsam mit dem Land Burgenland soll jetzt ein wirksameres und schneller umsetzbares Alternativkonzept entwickelt werden.
"Diese Nachricht aus dem Ministerium lässt viele Menschen aufatmen und mich auch! Mit ihrem entschlossenen Handeln aufgrund von Studien zur A3-Verlängerung schlägt Ministerin Gewessler zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Bodenversiegelung, die der Ausbau der Autobahn erfordert hätte, kann verhindert werden und die Anrainergemeinden erhalten ein ökologisch sinnvolles, lokales Verkehrskonzept", freut sich die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik, die seit vielen Jahren gegen den Lückenschluss politisch kämpft.

​Bodenverbrauch und Verkehrslawine
Die Studien prognostizieren eine massive Verkehrszunahme vor allem des Transitverkehrs aus dem Ausland, die zu einer starken Belastung der Bevölkerung durch Lärm und schlechte Luft führen. Aber auch die dramatischen Auswirkungen auf den Boden – es handelt sich hier um hochwertige Ackerfläche – wurden in der Entscheidung berücksichtigt. 60 Hektar sind nun vor der Versieglung gerettet.

​Langer Weg zum Erfolg
Für Petrik ist es auch ein Paradebeispiel im Kampf gegen überflüssige Straßenkonzepte aus längst vergangenen Zeiten. "Es zahlt sich immer aus, zu kämpfen. Natur- und KlimaschützerInnen haben erfolgreich eine Brücke über den Neusiedler See verhindert und nun auch eine überflüssige Autobahn", lässt sich Petrik von teils eiskaltem Gegenwind und "Steinzeit-Sagern" nicht vom Klimaschutzkurs abbringen.Spacer