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am 5. Mai

Tag der Inklusion: GRÜNE fordern barrierefreies Burgenland

Die Redaktion - Petrik: Burgenland muss barrierefrei werden

Anlässlich des morgigen Europäischen Tags der Inklusion fordern die GRÜNEN nachdrücklich einen umfassenden Partizipationsprozess zur Erarbeitung des burgenländischen Chancengleichheitsgesetzes. „Betroffene und Selbstvertretungsverbände müssen am Verhandlungstisch sitzen, wenn über die gesetzliche Verankerung von Inklusion entschieden wird“, fordert Regina Petrik, Klubobfrau der GRÜNEN. „Unser Ziel ist eine inklusive Gesellschaft in einem barrierefreien Burgenland. Das erreicht man nur miteinander und nicht durch Gespräche hinter verschlossenen Türen", erklärt Petrik.


Auch der GRÜNE Neusiedler Bezirkssprecher und Paralympics-Sieger Georg Tischler stellt fest: "Nichts ohne uns über uns. Das ist der zentrale Grundsatz der Behindertenkonvention und diesen Grundsatz müssen wir im Burgenland mit Leben füllen".

Sehr erfreut zeigt sich Petrik über die Ansage von Sozialminister Wolfgang Mückstein (GRÜNE), Inklusion bei den Comeback-Maßnahmen der Bundesregierung nach der Krise mitzudenken und voranzutreiben. Zentral ist dabei auch das Projekt „Lohn statt Taschgeld“ und damit die sozialversicherungsrechtliche Absicherung für Menschen mit Behinderungen. Grundlage für weitere Verhandlungen mit den Ländern sollen die Ergebnisse einer vom Sozialministerium beauftragten Studie zum Thema Arbeitsunfähigkeit sein. „Ich hoffe, dass sich auch das Burgenland konstruktiv in die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts einbringt. Denn das Ziel einer inklusiven Gesellschaft erreichen wir nur gemeinsam. Die GRÜNEN werden dieses Thema jedenfalls unermüdlich vorantreiben“, so Petrik._