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am 18. September

GRÜNE danken Öffi-PendlerInnen und fordern Infra­struk­tur für RadfahrerInnen

Die Redaktion - Es ist Halbzeit der Europäischen Mobilitätswoche, die noch bis Dienstag im ganzen Land stattfindet.

Im gesamten Burgenland sind GRÜNE unterwegs, bedanken sich bei den Öffi-PendlerInnen und machen auf fehlende Infrastruktur aufmerksam. "Das Burgenland hat gut ausgebaute Radwege für den Tourismus, aber wenn man die wenigen Kilometer zwischen den Orten mit dem Rad zurücklegen will, ist man auf die Straße gezwungen", berichtet die GRÜNE Landessprecherin Regina Petrik von ihren Erfahrungen.

​Tourismusgemeinde ohne Radständer
Ein besonders skurriles Beispiel über fehlende Infrastruktur kennt der Mörbischer GRÜNE Michael Bacher. "Mörbisch wirbt zwar für den Radverkehr, aber wenn man zum Beispiel aufs Gemeindeamt muss, gibt es dort nur PKW-Parkplätze und keinen einzigen Fahrradabstellplatz". Der leidenschaftliche Radfahrer Bacher sieht wie Petrik enorm viel Potential im Fahrrad, das von den BürgermeisterInnen immer noch stark unterschätzt wird. 

​Günstige Errichtung der Alltagsradwege
Derzeit können Alltagsradwege so günstig wie noch nie errichtet werden, rechnet die Landessprecherin vor. "Wenn sich mehrere Gemeinden zusammenschließen und die Förderungen von Bund und Land geschickt kombinieren, kostet das die Gemeinden fast gar nichts". Bis zu 50% fördert das Klimaschutzministerium Radschnellverbindungen. Hinzu kommen noch Förderungen aus der Gemeindemilliarde und den Landesförderungen.


Klimaschutz und Gesundheitsförderung für die nächste Generation
Mehrere VCÖ-Studien belegen, dass 40% aller Autofahrten unter 5 km liegen. Das entspricht der Distanz Wulkaprodersorf-Eisenstadt und dauert nur knappe 20 Fahrrad-Minuten. "Wenn wir dieses Potential ausnutzen, dann ist das ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz", ist Petrik überzeugt und Michael Bacher ergänzt: "Wir müssen vor allem den Kindern sichere Radwege errichten, dann werden sie automatisch sehen, dass sie schnell und unabhängig von ihren Eltern unterwegs sind".  GRÜNE aktiv in der

​Europäischen Mobiltätswoche 
In der Europäischen Mobilitätswoche, die vom 16. bis 22. September läuft, verteilen die GRÜNEN im gesamten Burgenland Frühstück und Traubenzucker an Öffi-PendlerInnen und RadfahrerInnen, stellen Schilder an Orten auf, an denen Fahrradabstellplätze fehlen und machen im Internet auf fehlende Radinfrastruktur aufmerksam._