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am 27. Jänner

GRÜNE: S7 bringt unerwünschte Nebenwirkungen

Regina Petrik - Anlässlich der Tunnelschlagfeier in Rudersdorf am 26. Jänner bekräftigen die GRÜNEN ihre Kritik am Ausbau der S 7. Das Anliegen, Bewohnerinnen und Bewohner vom Durchzugsverkehr zu entlasten, teilen die GRÜNEN. Sie befürchten aber, dass diese hochrangige Straße vor allem eines wird: eine immer stärker befahrene Transitstrecke für den Güterverkehr zwischen der Steiermark und Ungarn.

„In Zeiten, in denen die Erreichung von Klimazielen diskutiert wird, durch wunderschöne Landschaft eine neue Transitstrecke für den Schwerverkehr zu bauen, ist unverantwortlich.“
Regina Petrik, Landessprecherin

Der Straßenverkehr ist der Hauptverursacher klimarelevanter Gase und wo eine hochrangige Straße gebaut wird, wird zusätzlicher Verkehr angezogen. Das sind hinlänglich bekannte Tatsachen. Die einzige zukunftsfähige Lösung des Problems mit dem Güterverkehr wäre die Verlagerung auf die Schiene und kleinere Umfahrungen für die Ortschaften für den Güter-Nahverkehr. Mit dem Bau der S7 werden der Bevölkerung Entlastung und Arbeitsplätze versprochen. Aber die unerwünschte Nebenwirkung des anwachsenden Transitverkehrs und die damit verbundene Umweltbelastung und Minderung der Lebensqualität wird verschwiegen. Auch für die Ansiedelung von Betrieben wäre ein massiver Schienenausbau nachhaltiger als das Zubetonieren der natürlichen Klimaanlage Boden.“




 




 


Anti-S7