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am 19. Juni

SPÖ-Antworten zur S4 lassen Alarmglocken schrillen

Die Redaktion - Die allein regierende SPÖ bleibt weiterhin vage bei Tempo 100 auf der S4. Weniger vage bleibt sie bei Bodenversiegelung und dem Wunsch, de facto eine Autobahn aus der Schnellstrasse zu machen. Regina Petrik und die BI Bad Sauerbrunn machen dagegen mobil.

Schon spannend, wie die SPÖ mit ihren eigenen Beschlüssen umgeht. Drei Monate vor der Landtagswahl verlangt die Mattersburger SPÖ per Beschluß, dass auf der S4 Tempo 100 nicht erhöht werden darf. Im Landtag letzte Woche war dann plötzlich keine Rede mehr davon. Im SPÖ-Antrag, der vom SPÖ-Landesgeschäftsführer, dem SPÖ-Abgeordneten und Bürgermeister Hutter (beide aus Bad Sauerbrunn) sowie vom SPÖ-Bürgermeister aus Neudörfl eingebracht und angenommen wurden, steht nur mehr vage etwas von "Maßnahmen, die dauerhaft die Lebensqualität nicht beeinträchtigen". Welchen Wert haben also die eigenen SPÖ-Beschlüsse ausserhalb des Wahlkampfes?

Der SPÖ-Bezirksvorsitzende, Landesrat Christian Illedits, sagt zu seinem eigenen SPÖ-Beschluss öffentlich - nichts. Explizit hat auch der Bad Sauerbrunner Bürgermeister bekräftigt, dass er für den maximalen Ausbau der S4 ist. Samt einer Verdoppelung der Fahrbahnfläche und damit erst der gesetzlichen Möglichkeit, dort auch 130 km/h zu fahren.

Die beste und billigste Sicherheit auf Fahrbahn und in den Anrainergemeinden bleibt ein baulich getrennter Mittelstreifen, Pannenbuchten und eine Temporeduktion. Das reicht auf der S31, warum soll das nicht auch für die S4 reichen?