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am 5. November

Gallup-Umfrage bestätigt: Verbot der Gatterjagden soll bleiben

Die Redaktion - Gatterjagd: Drei von vier BurgenländerInnen wollen Verbot

Die SPÖ-Alleinregierung macht einen Kniefall vor den Großgrundbesitzern und will das erst vor drei Jahren beschlossene Verbot der Gatterjagd wieder aus dem Jagdgesetz streichen. Bei der Jagd im Gatter werden Wildtiere ohne Chance auf Entkommen im eingezäunten Gebiet abgeschossen. 
 
Eine Gallup-Umfrage des Vereins gegen Tierfabriken bestätigt nun die Position der GRÜNEN und der Tierschützer: 76% aller Befragten ist für die Beibehaltung des Verbotes. "Niemand will diese Gatterjagden im Burgenland, deswegen haben wir sie ja abgeschafft! Nicht einmal die Jäger wollen sie und nun zeigt sich, auch die Bevölkerung - also die eigenen Wählerinnen und Wähler – wollen kein Abnkallen von eingesperrten Wildtieren", fordert der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Tierschutzsprecher Wolfgang Spitzmüller ein Umdenken der SPÖ-Alleinregierung.
 
Spitzmüller verweist auch auf die Präambel zum Jagdgesetz, die einer Abschaffung des Abknallens im großen Käfig eindeutig widerspricht. Dort heißt es wörtlich: "freilebendes Wild ist ein wesentlicher Bestandteil der Natur und ein Naturerbe unserer Heimat".  Dazu Spitzmüller: "Tiere in Gattern sind nicht freilebend, sondern eingesperrt. Die SPÖ muss sich jetzt wieder besinnen und den Tierschutz ernst nehmen".​