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am 20. November

Treibjagd im Gatter: GRÜNE lehnen Wendehals-Politik ab

Die Redaktion - Jagdnovelle: Kleine Änderung bringt wenig

Die von den GRÜNEN scharf kritisierte Jagd im Gatter bleibt auch nach den kleinen Änderungen im Jagdgesetz enthalten. "Treibjagden werden weiter ausdrücklich erlaubt, denn es ist ja kein Verbot, wenn man regelmäßig die Bewilligung für eine Treibjagd bekommt. Einen waidmännischen Grund für eine Treibjagd gibt es schlicht nicht, also sind alle Bewilligungen reine Willkür", kritisiert der GRÜNE Landtagsabgeordnete und Tierschutzsprecher Wolfgang Spitzmüller den SPÖ-Spin, den nun auch Landesrat Schneemann mit an den Haaren herbeigezogenen Gründen im Sinne des Landeshauptmannes übernommen hat. Spitzmüller erinnert auch daran, dass das Burgenland sehr großzügig mit Ausnahmebewilligungen in vielen Bereichen umgeht.
 
GRÜNE lehnen Wendehalspolitik ab
Die SPÖ hat  - gemeinsam mit GRÜNEN - nach intensiven Verhandlungen vor drei Jahren das aktuelle Jagdgesetz beschlossen. SPÖ-Abgeordneter Sodl am 7.3.2017. "Dieses Jagdgesetz ist das modernste, es ist das innovativste Jagdgesetz Österreichs". SPÖ-Klubobmann Hergovich in derselben Landtagssitzung: "Die rechtlichen Fragen wurden durch Gutachten von Verfassungsexperten beantwortet und abgesichert". 
 
Drei Jahre später entsorgen die selben Abgeordneten ihr eigenes Gesetz auf dem Müllhaufen. "Diese Wendehals-Politik für Großgrundbesitzer versteht niemand im Land, nicht einmal die SPÖ-Wähler", ärgert sich Spitzmüller. Die GRÜNEN werden diesem Gesetz nicht zustimmen und auch weiter dagegen mobilisieren.