Bezirkegruene.at
Navigation:
am 29. Juni

GRÜNE starten Sommerkampagne gegen Trockenheit

Die Redaktion - Der Boden ist trocken, der Grundwasserspiegel historisch niedrig und Meterologen kündigen den nächsten Rekordsommer an. Auch wenn es in den letzten Wochen vermehrt geregnet hat, so darf das nicht über den teils akuten Wassermangel des letzten Winters hinwegtäuschen.

Die GRÜNEN starten daher...

"Eine Kampagne, damit die Erde keine Bratpfanne wird"


Das letzte Jahr geht als das heisseste in die Geschichte des Burgenlandes ein, seit es Messungen gibt. Die Erde heizt sich immer schneller auf, das belastet Menschen, Tiere und Pflanzen. "Wir werden über den ganzen Sommer verteilt Aktionen und Veranstaltungen machen sowie auch Anträge im Landtag und in Gemeinderäten einbringen, wie wir künftig zumindest die Auswirkungen der extremen Hitze und dem damit verbundenen Wassermangel abmildern können", erklärt die GRÜNE Landessprecherin Regina Petrik den Kern der Sommerkampagne.

Wasser- und Hitzeschutz


"Das Burgenland ist österreichweit der größte Bodenvernichter durch Versiegelung. Wir müssen hier endlich neue Wege einschlagen, damit der Boden den Regen auch aufnehmen kann und unsere Grundwasserspiegel auffüllt", fordert der GRÜNE Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller. Darüber hinaus brauche es Landesförderungen für Brauchwasseranlagen und Maßnahmen zur Beschattung. Diese sei nämlich die beste und natürlichste Klimaanlage. Eine Pipeline in den Neusiedler See lehnen die GRÜNEN aus ökologischen Gründen explizit ab.

Aktionen und Veranstaltungen


Die Austrocknung des Neusiedler Sees ist Thema der Podiumsdiskussion "Naturjuwel Neusiedler See" am 16. Juli in Neusiedl am See mit einer Expertenrunde. Wie wir angesichts der Trockenheit und des Wassermangels unseren Garten gestalten, behandeln die Workshops "Garteln im Klimawandel" mit der Biobäuerin Julia Wolf und dem Gärtner Wolf Stockinger. "Es wird eine Info-Broschüre über Hitze- und Wasserschutz geben und auch im virtuellen Raum werden wir Aktionen durchführen", kündigt Kampagnenmanagerin Martina Hajdusich an. 

Ziel der Kampagne, damit die Erde keine Bratpfanne wird


Der Erhitzung der Erde darf das Land nicht weiter tatenlos zusehen. Es müssen viele kleine, aber auch einige gewichtige Maßnahmen ergriffen werden, damit es nicht dazu kommt, dass Pflanzen und Tiere buchstäblich verbrennen. "Die Gemeinden können viel tun, wir selbst können einiges tun, aber vor allem die Landesregierung kann sehr viel tun", schließt Landessprecherin Regina Petrik.

​​​