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am 10. November

Petrik über SPÖ-Forderungen zum Klimaschutz

Die Redaktion - Petrik verwundert über SPÖ-Wissenslücken

Den Vorwurf von SPÖ-Nationalrat Maxi Köllner, die GRÜNEN würden sich in Klimaschutzfragen nicht genug durchsetzen, weist die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik vehement zurück. "Der Abgeordnete Köllner hat entweder die letzten Monate verschlafen, oder nicht verstanden, dass die umfangreichen Initiativen von Klimaministerin Leonore Gewessler das Ergebnis harter Verhandlungsarbeit sind und zum ökologischsten Budget aller Zeiten führen“, kontert Petrik. Das Klimabudget wird im Jahr 2021 681 Millionen Euro umfassen und damit um 48% erhöht. Klimafreundliche Mobilität wird ausgebaut, durch das neue Erneuerbaren-Anlagen-Gesetz werden Klima-Arbeitsplätze geschaffen und für Forschung und Technologie werden um 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr budgtiert.
Dass sich die SPÖ zur Kämpferin in Sachen Klimaschutz auffschwingt, wäre ja eine gute Nachricht. Leider hat der SPÖ-Sportsprecher von Klimaschutz wenig Ahnung, wie seine heutigen Aussagen bei einer Pressekonferenz beweisen. "Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel und Gift für die Artenvielfalt, weswegen die GRÜNEN seit vielen Jahren ein Verbot fordern. Das hat aber keine Auswirkungen im Kampf gegen die Klimakrise", zeigt sich die GRÜNE Klubobfrau Regina Petrik erstaunt über die Wissenslücken des SPÖ-Nationalratsabgeordneten Maxi Köllner.

​Echten Klimaschutz gibt es nach wie vor nur mit den GRÜNEN
Einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise hätte aber eine Verlagerung vom Auto auf Öffis. Doch genau da zeigt die SPÖ, dass sie Klimaschutz nur für Überschriften missbraucht, wie Aussagen vom Wochende belegen: Autofahrer dürften nicht unter dem "Deckmantel der Klimaziele" benachteiligt werden, fordern etwa der rote Ex-Landesrat Peter Rezar und SPÖ-Abgeordneter Wolfgang Sodl bei einer Pressekonferenz.
"Wenn wir wenigstens das 2-Grad-Ziel der Erderhitzung erreichen wollen, müssen wir schleunigst weg vom Öl. Dazu brauchen wir massive Anstrengungen von allen Seiten, etwa was die Umsetzung des 1-2-3-Tickets betrifft. Wenn die SPÖ-Alleinregierung ihre eigenen Forderungen ernst nimmt, darf sie das nicht länger blockieren", fordert Petrik.​